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Roadtrip durch Malaysia


Während unseres Aufenthalts auf der Halbinsel Penang stellten wir uns die Frage:

Wie wollen wir durch Malaysia reisen?

Unsere Reise ging zu dritt weiter. Fabiennes Mutter verliess uns nach Penang und ihre Schwester begleitete uns durch Malaysia.

Als wir darüber nachdachten, wie wir die Sehenswürdigkeiten wie Cameron Highlands oder Malakka erreichen wollten, kamen wir schnell auf einen gemeinsamen Nenner.


Lass uns ein Auto mieten !

Wir recherchierten im Internet nach einem passenden Fahrzeug und wurden ziemlich schnell fündig.

Es war ein Toyota Vario mit fünf Türen und Klimaanlage.

Über einen Drittanbieter sind wir auf das Auto gestossen. Der eigentliche Vermieter war jedoch Europcar. Das Fahrzeug konnten wir separat über die Allianz versichern lassen, was in Asien eine vernünftige Idee ist.

Ich freute mich wahnsinnig darauf wieder einmal Auto fahren zu können.

Das letzte Mal war doch schon eine Weile her.

 

Diesmal musste ich allerdings den Linksverkehr beachten.

Zum Glück konnten wir im Jahr 2014 in Australien bereits etwas üben.

Die Abholung des Autos klappte reibungslos. Wir legten unser Gepäck in den Kofferraum, stiegen ein und fuhren los.

 

Da war es wieder! Das Gefühl von Freiheit.

Dort hinzufahren wo man möchte. Anhalten wo immer es einem passt und im eigenen Tempo durch das Land reisen.

Als nächstes brauchten wir noch eine Touch`n Go Karte die wir in einer Tankstelle erhalten haben. Ja, auch Malaysia verlangt eine Maut für die Autobahn. Wir haben die Karte mit 50 Ringit aufgeladen, was uns genau gereicht hat, weil wir praktisch nur auf Haupt- und Landstrassen unterwegs waren.

 


Butterworth


Unsere erste Station. Die Stadt gehört zu Penang obwohl sie sich bereits auf dem Festland befindet. In Butterworth gibt's eigentlich nicht so viel zu sehen. Es hat ein paar Einkaufszentren und Restaurants. Butterworth war die letzte grösser Ortschaft die wir erreichen konnten bevor es dunkel wurde.

Wir fuhren also über diese wahnsinnig tolle und grosse Brücke auf das Festland.

Diese Richtung ist kostenlos.

Wenn man vom Festland nach Penang will bezahlt man 7 Ringit.

Die Unterkunft hatten wir bereits gebucht. Über booking.com haben wir eine Wohnung gefunden. Beim Eintreffen mussten wir feststellen, dass ein Bett fehlte obwohl wir für drei Personen gebucht hatten. Nach einem kurzen Telefongespräch mit dem Vermieter konnten wir die Buchung wieder stornieren und sind ins Hotel Ixora gegangen.

 


Ipoh


Richtig los ging es also erst am Tag darauf. Wir haben das Hotel verlassen und haben uns die Stadt Ipoh als nächstes Ziel festgelegt. Da wir etwas vom Land sehen wollten, haben wir die Autobahn gemieden. Wir fuhren durch Wälder und kurvige Strassen, aber vor allem fuhren wir an Palmen vorbei. Dabei handelt es sich jedoch nicht um die Palmen die man im tropischen Paradies am Strand findet. Nein, es handelt sich um riesige Palmölplantagen.

Malaysia zählt zu den grössten Palmöl Produzenten der Welt.

 

Nach ungefähr vier Stunden Autofahrt, haben wir die Stadt Ipoh erreicht.

Da Ipoh bereits sehr früh schon auf unserer to-do-Liste stand, haben

wir zwei Nächte in der kleinen, aber angenehmen

Moon Teng Guest House Unterkunft gebucht.

 

Wir waren von Ipoh beeindruckt und es erinnerte uns durch die schöne Strassenkunst stark an Georgetown. Wir sind durch die Strassen geschlendert und haben es genossen. Am Abend haben wir ein schönes Restaurant gefunden und eine super leckere Pizza gegessen.

Healys Mac`s Irish Bar and Restaurant

 

Mehr Infos zu Ipoh findest du hier

 


 

Nach unserem angenehmen und interessanten Aufenthalt in Ipoh ging die Reise wieder weiter. 


Durch die Cameron Highlands an die Ostküste


Da wir auf die andere Seite des Landes wollten und die Cameron Highlands genau dazwischen lagen, nutzten wir dies und fuhren

durch die Highlands.

 

 

Die Strecke bis zu den Cameron Highlands hat uns sehr gefallen.

 

Alles was danach kam war eine Enttäuschung.

 

 

Mehr zu den Cameron Highlands findet du hier

 

Es wurde dunkel und wir übernachteten in der Unterkunft Laveinn Guesthouse, das ungefähr zwei Stunden von den Cameron Highlands in Pulai liegt. 

Nach einem sehr interessanten Abendessen unter Einheimischen, die uns mit grossen Augen anschauten (vermutlich verirren sich Touristen selten in diese Gegend), fielen wir todmüde ins Bett.


Terengganu


Am nächsten Tag führte uns eine schöne Strasse durch Wälder und über Seen nach Terengganu. Die Fahrt dauerte ungefähr vier Stunden.

Ohne Stopps braucht man ungefähr drei Stunden.

In Terengganu merkten wir schnell, dass diese Seite von Malaysia etwas anders ist. Es gab weniger chinesisches und mehr Moscheen. Die Ostküste von Malaysia ist noch etwas ursprünglicher und man merkt schnell, dass die Islamische Religion hier eine grosse und wichtige Rolle spielt. Wir haben eine Nacht im Angel Resthouse in Terengganu verbracht.


Kuantan


Wir hatten die Hoffnung noch nicht aufgegeben, einen schönen Teil von Malaysia zu finden. Bis anhin hat es uns nicht wirklich umgehauen. Ausser ein paar wenige schöne Wälder und Seen gab es nur Palmöl-Plantagen, Erdbeer-Plantagen oder Akazien-Plantagen.

Wir setzten unsere Hoffnung an die Ostküste.

Wir fuhren von Terengganu der Küste entlang nach Kuantan.

Aber auch hier hat uns die Strecke nach Kuantan nicht wirklich überzeugen können. Dafür hat uns Kuantan überrascht. Eine nette Stadt mit einem tollen Strand an dem sich früher noch Reisende aus der ganzen Welt getroffen haben. Heute hingegen ist von ausländischem Tourismus nicht mehr viel zu sehen, was den Ort dafür interessant macht. Wir haben zwei Nächte im Star Tree Homestay übernachtet.

 


Malakka


Nachdem wir bisher von Malaysia etwas enttäuscht waren, haben wir uns entschlossen, die weitere Suche nach schönen Geheimspots auf dem Festland zu beenden und fuhren Richtung Malakka. Von Malakka wussten wir, dass es sehenswert ist. Man hört es von überall und nicht umsonst gehört die Altstadt zum Unesco Weltkulturerbe. Wir haben uns vier Tage für Malakka Zeit genommen. Auf einmal war der Tourismus wieder zu erkennen, was für dieses charmante Städtchen verständlich ist. Übernachtet haben wir diesmal in einer Airbnb Wohnung.

Hier kommt ihr direkt zur Wohnung.

 

Hier noch ein Geschenk für die erste Buchung bei Airbnb (Wert von CHF. 40.-)

 



Zurück nach Kuala Lumpur


Nach Malakka wollten wir noch ein paar Tage in Kuala Lumpur verbringen, mal wieder 😉 Die Stadt hat es uns einfach angetan. Auch diesmal haben wir uns eine Airbnb Wohnung ausgesucht. Es war zwar etwas ausserhalb der City, dafür sehr preiswert.

Hier kommst du direkt zur Unterkunft.

 

Gutschein nicht vergessen!

 

Hier gehts zu den Sehenswürdigkeiten in Kuala Lumpur


Autofahren in Malaysia


Natürlich haben wir uns Gedanken und etwas Sorgen gemacht bevor wir das Auto mieteten. Wer schon mal in Asien war, weiss wie verrückt der Verkehr sein kann.

Nicht aber in Malaysia.

Natürlich gibt es auch in Malaysia verrückte Autofahrer, diese gibt es aber auch in der Schweiz. Grundlegend müssen wir aber sagen, dass der Verkehr in Malaysia sehr angenehm ist.

Jeder nimmt Rücksicht auf den anderen und es läuft sehr flüssig.

Von Anfang an haben wir uns wohl gefühlt. 

Was aber sehr wichtig ist, sich dem Verkehr anzupassen.

Das soll jetzt nicht heissen, dass man die ganze Zeit Vollgas gibt oder zu versuchen sich durchzuschlängeln wie es die Einheimischen machen. Nein, einfach den Fahrstil etwas anpassen und mitziehen. Das Schöne am Ganzen ist, dass sich wirklich niemand aufregt. Auch wenn man jemandem vor die Nase fährt. Die Einheimischen sind auf der Strasse viel entspannter als die Europäer. Wenn mal einer hupt, dann ist das meistens kein reklamieren, sondern mehr ein: Achtung, ich möchte gerne vorbeifahren ohne das etwas passiert.

Wir haben uns stets sicher gefühlt und würden jederzeit wieder mit dem Auto durch Malaysia fahren.


Fazit


Auch wenn es uns das Land nicht wirklich angetan hat, hatten wir eine wundervolle Zeit. Wir lieben es, wenn wir unabhängig reisen können. Dort hin fahren können wo wir wollen und wann wir wollen. Leider ist die selbstfahrende Variante auch eine der teueren Reisevarianten.

Da wir aber zu dritt waren konnten wir es gut finanzieren.

 

Vielen Dank Malaysia!

Danke für das gute Essen!

Danke für die grosszügige Gastfreundschaft!

Danke für die guten Strassen, die uns heil durch das Land geführt haben!

 

Wir haben es sehr genossen.

 



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